Autor Thema: Außenhaltung von Elke  (Gelesen 552 mal)

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Hugomero

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Antwort: Außenhaltung von Elke
« Antwort 30 am: 12. Oktober 2020, 17:21 Uhr »
Ich drück dir,  Elke die Daumen und hoffe es geht alles gut ( leider kommen Fuchs und Marder nicht nur nachts, auch Katzen haben schon Schweine totgebissen ) aber habe auch hierzu keine Quellen aus Büchern, sondern nur die Fotos gesehen und den Schmerz der Besitzer erlebt

@Narnia..ich bin auch immer für Diskussionen, und jeder muss versuchen, das beste für sich rauszuziehen , aber das geht meiner Meinung nach nicht bei jedem Thema , besonders wenn es um Sicherheit, Gesundheit , ausreichend Platz geht , hat eine Entscheidung unter Umständen fatale Folgen ..und ganz ehrlich, warum soll ich belegen, wieviele Tiere bei Temperatur x krank geworden sind oder vom Marder geholt wurden..jedes Tier ist eins zuviel , ich würde bei meinen Tieren die Tipps umsetzen , aber du hast recht...entscheiden kann nur jeder selbst - ich hab mich wahrscheinlich wieder zu weit aus dem Fenster gelehnt, weil ich leider viele schlimme Dinge erlebt hab, was den Kleinen passieren kann, und selbst früher ganz viel falsch gemacht habe- und leider keine Tipps bekommen habe...
wünsch Euch alles Gute



Susi mit Pinola, Chillie ,Yuki,  Enya und Rosie

Schnubbel13

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Antwort: Außenhaltung von Elke
« Antwort 31 am: 12. Oktober 2020, 19:50 Uhr »
@Hugomero, ich finde nicht, dass du dich zu weit aus dem Fenster gelehnt hast und bin ganz bei dir. Für mich steht hier auch der Erfahrungsaustausch im Vordergrund
Liebe Grüße von den Schnubbels :)

Narnia

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Antwort: Außenhaltung von Elke
« Antwort 32 am: 12. Oktober 2020, 22:55 Uhr »
Was spricht dagegen, ein neues Thema zu eröffnen, in denen Ihr von Euren positiven und negativen Erfahrungen mit Außenhaltung berichtet?

Elke

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Antwort: Außenhaltung von Elke
« Antwort 33 am: 13. Oktober 2020, 07:50 Uhr »
Wir können gerne ein neues Thema zur winteraussenhaltung öffnen.

Elke

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Antwort: Außenhaltung von Elke
« Antwort 34 am: 13. Oktober 2020, 19:50 Uhr »
So. Habe den heutigen Tag gut genützt und mich nochmal schlau gemacht. Meerschweinchen bekommen kein Winterfell. Ich finde es eine Frechheit das eine Tierärztin sagt das sie eines bekommen.
Zu meinem Stall. Morgen werden die offenen Türen wo das gitter ist mit Plexiglas zugemacht. Frischluft kommt über den verbindungsgang. Das lieblingsschlafhaus der beiden habe ich in den neuen Stall gestellt ich wusste ja nicht wie der bei ihnen ankommt. Aber sie lieben ihn und auch das rohr mögen sie gerne.
Außerdem kommen außen rund um den Stall nochmal  5cm dicken dämmplatten. Um endlich zu wissen ob es Dan warm genug ist werde ich einen Thermometer in den Stall kleben an die Decke das sie ihn nicht fresse n.
Heizsysteme habe ich mir auch angeschaut. Aber ich habe Zweifel bei diesen heizdechen wegen dem Kabel.... Ob sie das anknappern. Iich halte euch auf jeden Fall auf den laufenden.

Narnia

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Antwort: Außenhaltung von Elke
« Antwort 35 am: 14. Oktober 2020, 13:03 Uhr »
Es ist schön, dass Du Dich da weiter informierst und versucht, das beste herauszuholen. Leider kann Dir keiner sagen, für alle Meerschweinchen ist das und das die Wohlfühlgrenze o.ä. Bei allen unterschiedlichen Ansichten habe ich jedoch fast überall gelesen, es sollten mindestens 4 Tiere sein. Die Begründung hatte ich ja schon am Anfang geschrieben.

Den rechten Stall jetzt stark zu isolieren, ist kein Ersatz dafür und dass die Tiere bei Dunkelheit - also im Extremfall ca. 16 Stunden eingesperrt sein müssen. Zudem hätte ich Bedenken, dass die Feuchtigkeit durch das Rohr nicht ausreichend abziehen kann. Wenn zwei Tiere dort Wasser und Frischfutter stehen haben und bis zum nächsten Reinigen hineinpieseln, ergibt das alleine einiges an Luftfeuchtigkeit. Hinzukommt, dass bei der nächtlichen Abkühlung die Luft natürlich weniger Wasser halten kann und es im Extremfall schon allein daher zu Schwitzwasser kommen kann. Durch die Isolierung würde das Holz nicht mehr nach außen Feuchtigkeit abgeben können. Zu feuchte Luft oder gar Schimmelbildung sind in jedem Falle schädlich.

Es tut mir leid, wenn ich hier lauter Gegenargumente bringe. Du hast ja vieles schön gemacht. Ich sehe aber immer noch keine Gesamtbedingungen für eine gute Außenhaltung im Winter. Wäre es denn nicht möglich, die Tiere im Winter im Haus in einem ausreichend großen Gehege zu halten und nur in der warmen Jahreszeit draußen? Damit würden viele Nachteile entfallen und die Tiere könnte das beste aus beiden Welten genießen. Auch für Dich könnte es angenehmer sein, Dich in der kalten Jahreszeit drinnen um sie zu kümmern. Nicht umsonst praktizieren das einige andere Halter so.

Bei allem was ich schreibe, kann ich mich nicht auf eigene Erfahrungen mit Ganzjahresaußenhaltung berufen. Aber selbst wenn ich diese hätte, müsstest Du immer noch abwägen, ob ich die Grenze zu hoch oder zu niedrig ansetze. Die Tatsache, dass Tiere das jahrelang überleben beweist ja noch nicht, dass sie sich wohlfühlen. Und umgekehrt bedeuten zufriedene Tiere mit hohen Haltungsanforderungen ja noch nicht, dass diese so hoch sein müssen, damit sie sich wohlfühlen. Verstehst Du, was ich meine?

Irnima

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Antwort: Außenhaltung von Elke
« Antwort 36 am: 14. Oktober 2020, 22:15 Uhr »
Hallo Elke!
Willkommen! Ich habe auch heuer (wieder) mit der Haltung begonnen. Unser Gehege ist eurem recht ähnlich und ich bin auch auf Österreich 😁.
Ich halte allerdings nur halbjährlich draußen.
Beim Futterthema geht's mir ähnlich.
Heute habe ich noch alles gefunden, aus dem Garten auch Frauenmantel, Miere usw.
Ich habe auch schon verschiedene Blattgemüse versucht, kein Interesse! Keine Kohlrabi-Blätter, kein Endivien, nicht mal Kohl. ABER heute haben sie zum ersten Mal an dem Nadelgehölz geknabbert. Also muss man wohl wirklich oft genug anbieten.
Ich habe eine super Bambusquelle, der geht ja auch im Winter und den lieben sie
Vielleicht magst du sogar einen pflanzen in eurem Garten?
Außerdem bin ich draufgekommen, dass es oft auch an der Darreichungsform liegt, ob sie es annehmen oder nicht. Hast du Kinder? Es ist nämlich fast wie beim Beikosteinführen.. 😁
Alles Gute und viel Erfolg mit dem Winterspeiseplan!

Ina

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Antwort: Außenhaltung von Elke
« Antwort 37 am: 15. Oktober 2020, 15:02 Uhr »
Hallo, Ihr Lieben! :winke:

Bitte versucht, nach Möglichkeit beim Thema zu bleiben. Wenn es laut Thementitel um Fütterung im Winter geht, sollten keine Fragen aufgeworfen werden, die sehr weit davon wegführen.

Im Nachhinein Themen zu teilen, in denen ganz verschiedene Aspekte besprochen werden, ist oftmals schwierig bis unmöglich. Ich benenne dieses Thema jetzt um und verschiebe es in den Bereich "Außenhaltung".

Bitte eröffnet künftig für weitere Inhalte oder für Rückfragen, die nichts mit der Eingangsfrage des Themenstarters zu tun haben, neue Themen in der jeweiligen Rubrik.
Liebe Grüße von Ina :ms2:


Piggilotta

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Antwort: Außenhaltung von Elke
« Antwort 38 am: 18. Oktober 2020, 12:58 Uhr »
Hmm, der Faden ist jetzt verschoben, aber nicht geteilt? Ich darf also auf beides antworten???

Hallo Elke, herzlich willkommen!
Ich hatte meine Wutzen in einem ungeheizten Zimmer (Altbau, viel Platz aber nur Ofenheizung; ab Februar hab ich Noppenfolie auf die Fenster gemacht) und bei "ab 10 Grad heizen" musste ich grinsen - warum sollten die erfrieren können, wenn es nicht mal friert?
Die größere Gefahr sehe ich da eher durch die Feuchtigkeit gegeben, worauf ja auch schon hingewiesen wurde.
(Also: tägliches Auswechseln der nassen Stellen, auf Kondenswasser aufpassen/vermeiden/beseitigen.)

Die Plexiglasscheibe ist schon mal gut, aber, wie immer im Leben, hast du dadurch ein Problemchen mit der Belüftung mehr. Das Abflussrohr alleine scheint mir zu wenig, jedenfalls für 24/7.
Plane also besser noch ne gute Lüftungsmöglichkeit ein (Fenster?)

Und bau es innen so aus, dass die abgegebene Körperwärme irgendwie in ihrer Nähe bleiben kann - isolier also auch das innen liegende Schlafhäuschen von aussen und mach es groß genug, dass eine Menge Heu hineinpasst.

Zum Fressen: Bambus wurde schon genannt und ist wohl die beste Alternative zu "alles aus dem Garten".
Dann hast du bislang wenig auf die genannten Kräuter reagiert - weist du, was du ausser "Gras" noch füttern kannst, also kennst du dich aus, oder bist du da unsicher?
(Ich mach jetzt keine Liste, da es davon schon einige hier gibt.)

Äste wurden erwähnt, da geht auch viel; von Laubbäumen kannst du jetzt leider nicht mehr viel Vorrat anlegen, aber Nadelhölzer gehen den ganzen Winter. (Fressen sie gerne, aber meiner Erfahrung nach nicht viel.)

Kohl würde ich unbedingt anfüttern (wegen dem hohen Eiweissgehalt ist es wichtig, erst dafür zu sorgen, dass sie genug Mikroorganismen zur Verdauung im Darm haben, darum die ersten Portionen klein halten, ein-zwei Blätter reichen.)
Danach ist es ein sicheres, gesundes und günstiges Winterfutter.

Einen Körper warm halten, kostet Kalorien - wie oft wiegst du sie?
Ich würde es so lange riskieren, wie sie nicht deutlich an Gewicht verlieren, bzw. würde danach schauen, dass sie mit einem dicken Polster in den Winter gehen.
Also ab jetzt mehr Erbsenflocken, Sonnenblumenkerne und was du sonst an Öl- und Mehlsaaten anbietest, damit auch die Wutzen selbst "gut isoliert" sind. (Zu den Saaten, die du anbieten könntest, gibt es hier auch einige Fäden, bzw. Listen.)