Autor Thema: Gesäugetumor  (Gelesen 791 mal)

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Käthe

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Gesäugetumor
« am: 10. Februar 2019, 18:17 Uhr »
Hallöchen,

es ging ja mal ne Zeit gut, aber nu war es mal wieder so weit...
Flora ist am Donnerstag operiert worden. Sie hatte einen riesen großen Gesäugetumor. Wir haben uns den zeigen lassen. Das Ding war sicher ca. 5-6cm im Durchmesser. Das Schlimme ist, daß mir das nicht früher aufgefallen ist.
Ich bin auf Klara fixiert, daß es ihr gut geht, daß mir dann ein anderes Schwein durch geht...
Nun geht´s der Lady noch nicht so gut, nach der Op. Es wird, denke ich, aber sie braucht Unterstützung beim Futtern. Ich lege ihr immer wieder was vor die Nase, was sie dann auch frißt. Biete ihr auch Päppelbrei an. Davon nimmt sie auch etwas, dann steckt sie die Nase aber lieber ins Frischfutter und nimmt sich was Salat oder Gurke. Sie weiß genau, daß ich sie dann in Ruhe lasse mit dem Päppelbrei.
Nu bekommt sie ja noch Metacam, denke wenn wir das weg lassen können, wird er Apetit hoffentlich wieder besser. Sonst wird sie schon fitter. Freitagabend wurde sie schon munterer und Samstag wartete sie schon mit Max darauf, daß endlich Futter an Land kommt.

Ich hab hier gar nichts über solche Tumore gefunden und mal was gelesen. Sie sollen wohl häufiger bei weibl. Tieren im mittleren Alter auftreten. Jo... mittleres Alter... ich denke mal mit 4 Jahren ist Flörchen da wohl Zielgruppe.
Vorgehensweise war von den Tierärzten, daß erst eine Röntgenaufnahme gemacht wurde um zu sehen ob Lungenmetastasen da seien. War nicht, die Röntgenaufnahme war bis auf diesen Tumor völlig in Ordnung.
So wurde sie also operiert. Der Tumor hing an einer Arterie, weshalb sie wohl viel Blut bei der Op verloren hat. Wir konnten sie nicht direkt abholen, die wollten sie bis abends zur Beobachtung da halten.
Was ich dann so gelesen hab war eben genau diese Vorgehensweise und das diese Tumore auch gut zu operieren seien.
Hat da jemand Erfahrung, wie da so die Prognosen sind?
Mein erstes Männlein hatte das auch. Nur vor über 20 Jahren wurden noch keine Röntgenaufnahmen gemacht, auch sonst war das nicht so wie heute. Schweini wurde erst auf der einen Seite operiert. Ein Jahr später auf der anderen Seite. Dann verging nochmal ca. ein halbes Jahr, da war wieder einer da und das hat er dann nicht mehr geschafft. Mit fast 7 Jahren ist er gestorben.
Vielleicht habt Ihr mehr Infos für mich. Kann man sagen, wo das herkommt? Ob ich noch was anders in der Behandlung machen kann, außer schulmedizinisch.
Haut einfach mal raus, was ihr so für Wissen darüber habt.

Vio

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Antwort: Gesäugetumor
« Antwort 1 am: 10. Februar 2019, 20:07 Uhr »
Hallo Käthe :-)

Toll, dass Flora die OP gut überstanden hat!
Das klingt ja nach einem grossen Ding  :traurig:
Manchmal wächst sowas ja auch sehr schnell, so dass man es dann schon so gross findet, mach dir da keine Vorwürfe  :fr: 
In Zukunft würde ich dir dennoch empfehlen, falls du das noch nicht tust, regelmässig TÜV zu machen (alle 1-2 Wochen vielleicht) und ein paar Stellen abzutasten, so dass nichts übersehen wird (die Stellen schreibe ich vielleicht auch irgendwann mal auf, wo die Lymphknoten sitzen etc... vielleicht wissen das manche nicht - ich z.B. wusste das lange nicht). Sie verstecken ja doch sehr viel und wenn man sie nicht in der Hand hat, bemerkt man manche Dinge ja nicht.
Ich mache das bei Gelegenheit, also wenn ich sie z.B. auf die Wiese trage, im Winter schau ich aber schon regelmässig. Sollte natürlich nicht in zu viel Stress ausarten und beim Beobachten merkt man ja auch schon viel, aber so Knubbel unterm Bauch sieht man oft ja gar nicht dabei.

Ich finde das Vorgehen soweit auch gut, Röntgenbild hätte ich nun auch erfragt eben wegen Metastasen.
Habt ihr den Tumor einschicken lassen?

Sonst ist das sehr individuell, wie die Prognosen sind. Das kommt auf die Artigkeit des Tumors an und auf die Ursache, weg ist er ja nun, aber es gibt natürlich auch immer Ursachen, warum sowas entartet, die auch nicht so leicht immer zu benennen sind (Hormonsystem hätte ich immer im Hinterkopf, aber es ggf. auch einfach eine energetische Blockade da in dem Bereich, Gifte u.a.).

Unserer Erfahrung nach ist es extrem selten, dass Metacam den Appetit drückt, kann aber natürlich vorkommen. Häufig wird eher einfach zu wenig davon gegeben (leider dosieren die meisten Tierärzte Metacam immer noch viel zu gering für Meerschweinchen) und somit haben die Tiere Schmerzen.
Aber auch der Blutverlust ist nicht so ohne, da wird sie eine Weile brauchen, bis ihr Körper sich da regeneriert hat.
Wenn sie nicht viel futtern mag derweil, ist das okay so, da würde ich sie auch nicht mit Brei zwingen (ich weiss, dass ihr das nicht tut! Wollte es nur für andere Mitleser erwähnen :-) ). Der Körper braucht die Energie, die er in die Verdauung stecken muss, nun an anderer Stelle. Aber klingt ja ganz gut, wenn sie sich an Frischfutter bedient. Ich würde nun ganz viel aus der Natur anbieten, viel Zweige vor allem auch, Nadelhölzer aber auch Laubbaumzweige und natürlich Weide, aber auch Brombeerblätter, Efeu und Bambus use. - und auch sowas wie Rote Beete zur Blutbildung. Vielleicht könnte man ihr Vitamin B als Komplex oder B12 zusätzlich geben, bei dem Thema weiss ich immer noch nicht genau, ob das nötig, umsonst, kontraproduktiv oder hilfreich ist...
Müsste ich auch nochmal einen Thread aufmachen irgendwann dazu...
Kennst du lebepur von dm? Da gibts z.B. Weizengras, Gerstengras, supergreen und Löwenzahn, vielleicht mag sie das zusätzlich und es gibt ihr etwas Kraft. Und ein paar Mehlsaaten ggf.? Bunte Hirse, Quinoa etc.
Aber ich würde auch nur alles anbieten und was sie mag, mag sie, was nicht, das nicht. Gerade Chlorophyll, der grüne Blattfarbstoff, soll ja auch sehr gut sein bei Blutverlust.

Bekommt sie ein AB? Eigentlich sollte das ja nicht nötig sein, wird aber leider oft prophylaktisch gegeben.
Da du nun nichts geschrieben hast davon, nehme ich an, es ist nicht so, was ich begrüssen würde, da es dann einfacher für sie wird, sich zu erholen :-)

In dem Fall würde ich jetzt wohl mit Vitalpilzen und Akupunktur arbeiten, man könnte aber auch Homöopathie oder Bioresonanz dazu nehmen. Es gibt sooo viele tolle Dinge, die ich hier noch nicht aufgezählt hab jetzt (Magnetfeld, visionäre Craniosacraltherapie uvm.), muss man immer schauen, wofür das Gefühl individuell bei einem Tier ist gerade. Die Nahrung ist natürlich auch ein wichtiger Punkt, vielleicht mal Dinge mit Phytoöstrogenen anbieten oder sowas... Ich bin leider bisher auch kein Experte auf dem Gebiet, mir reiche schon menschliche Hormone...
Rotlicht würde ich ihr in jedem Fall auch anbieten, das hilft ihrem Körper ggf. bei der Heilung :-)

Bei gutartigen Tumoren scheint dann zwar die andere Zitze auch oft irgendwann (wie du auch schilderst) betroffen (wenn also nix naturheilkundliches weiter getan wird), aber ansonsten kenne ich nur Tiere, die dann an anderen Dingen gestorben sind. Ob es da eine Zusammenhang gab, kann ich so nicht sagen... Solche Tumore sind ja nun mal - deswegen fragst du sicher auch :-) - ein Hinweis, dass was nicht rund läuft und wenn man sie nicht mehr sieht, heisst das ja nicht, dass es nun gut ist...

Gute Besserung an die Süsse und erholt euch gut von den Sorgen  :fr:


*Ein Tier zu retten, verändert nicht die Welt.
Aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.*

Liebe Grüße von Vio und der Schweinebande :mms:

Krümel

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Antwort: Gesäugetumor
« Antwort 2 am: 10. Februar 2019, 20:59 Uhr »
Hallo Käthe

Alles gute für Deine Flora
Ich drücke Dir die Däumchen das sie bald wieder fit ist
LG Krümel

Käthe

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Antwort: Gesäugetumor
« Antwort 3 am: 10. Februar 2019, 22:07 Uhr »
Ja, das Ding war wirklich groß :grusel:. Ich werde sie auf jedenfall genauer beobachten. Sie stellt es immer schlau an, wenn ich sie raus nehmen will. Da darf sie aber in Zukunft durch. Im Moment ist es gar kein Problem. Sie läßt sich einfach anfassen. Ich hab die Hoffnung, daß es so bleibt... mal sehen  ;)

Den Tumor haben wir nicht einschicken lassen. Da vertraue ich (Ausnahmsweise  ;) ) schon den Ärzten. Die können, und das weiß ich auch aus der Humanmedizin, sehr gut ertasten und auch wenn sie sowas sehen, schon sagen, ob das bösartig ist oder nicht. Im Moment ist das Geld nicht so da und was ich dann sparen kann... die Op hat schon ordentlich reingehauen. Morgen soll sie zur Wundkontrolle. Hab meinen Mann schon mit Fragen beauftragt.

AB bekommt sie nicht. Nur das Metacam. Davon soll ich 1x tägl. 0,5ml geben. Das bekommt sie noch bis Dienstag und das nimmt sie auch freiwillig. Die Naht sieht bis jetzt top aus. Sie hatte eine Art Druckverband drauf. Das ist jetzt ab, wir haben aber alles mit Decken ausgelegt und das Streu weggelassen. Damit fahren wir immer gut.

Ja, wie du schon richtig vermutet hast, den Brei bekommt sie angeboten. Wenn sie will nimmt sie, wenn nicht dann zwing ich ihr das nicht rein. Rote Beete hab ich immer da, das hab ich ihr auch schon gegeben, mag sie aber nicht. Brombeerblätter gibt es auch.
Dank Dir für die anderen Tips für´s Blut. Nach dem Lebepur werd ich gleich morgen schauen. Weide hab ich da, mag sie aber nicht. Aber Bambus, da fährt sie voll drauf ab. Es geht nicht viel ins Schwein rein, aber immer mal wieder.

Mit Vitalpilzen kenn ich mich ja gar nicht aus, gehen mir aber seit Tagen nicht aus dem Kopf. Muß ich mich mal schlau machen. Energie bekommt sie natürlich auch. Dabei schläft sie sogar ein, was ein gutes Zeichen ist.

Dank Dir schonmal liebe Vio für Deine ausführliche Antwort. Hoffen sehr, daß sie sich jetzt gut erholen kann.
Jetzt hat sie ihren Chefposten erstmal los. Max zeigt ihr ganz deutlich, daß er der Boss ist. Er mopst ihr das Futter weg und setzt sich demonstrativ dahin, wo sie normalerweise ihren Platz hat. Jetzt ist er Chef und genießt das. Klara hält sich aus allem raus. So kann sie, wie üblich, ihr Ding machen. Merke aber, daß Flora das gerade auch was zu viel ist. Sie frißt eher, wenn sie bei uns draußen ist. Sonst reichte ein Teller, jetzt stell ich 2 hin, einen draußen einen drinnen, hoffe, daß ihr das so paßt.
Sie ist so ne starke Persönlichkeit, da darf sie gerade mal was lernen...

@Krümel   Vielen Dank.

Vio

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Antwort: Gesäugetumor
« Antwort 4 am: 10. Februar 2019, 23:51 Uhr »
Hab ich mir schon gedacht, dass sie bei euch rundum gut versorgt ist - auf allen Ebenen  :g:

Also ich hab leider schon zu viele "der ist nicht bösartig, ich seh das"-Aussagen gehört bei den Tieren von Freunden und wirklich guten, erfahrenen TÄ, wo es dann nach Einsendung doch Krebs war. Auch gibts hier bei 2 Pathologen zu operierten Tumoren bei einem Meerschweinchen 6 Meinungen so ungefähr  :g: Nein, Scherz: der Erste sagte, dass das nur Warzen seien (kamen überall aus dem Schwein, hatte die Maus kurzzeitig bei mir und hab sie einer Freundin angedreht, dort hatte sie noch tolle 6 Monate immerhin), der Zweite, dass er es nicht sicher sagen konnte, aber nach Hämangiosarkom aussieht. Die 2. Pathologie der Tumore (mussten ca. alle 3 Monate wegoperiert werden von Pfoten, Scheide, Nase, aus Ohr, Maul...) wurde deswegen durchgeführt, weil die TÄ dann den ersten Befund anzweifelte. Da das Schwein dann von null auf hundert Organversagen bekommen hatte, ist Hämangiosarkom doch wahrscheinlicher... Aber von Warzen bis Krebs ist ja ne Spanne, schade, man kann sich nicht mal auf sowas verlassen...
Von daher gibts da auch beim Einschicken wohl nicht immer eine Garantie :D
Aber: das Einschicken hätte im Grunde ja wohl nichts an der Therapie geändert, wäre nur teuer geworden. Aus dem Grund lasse ich das nur dann machen, wenn es mich einfach brennend interessiert oder es einen therapeutischen Ansatz liefern könnte.

Von Tastbefunden, die sich als völlig, aber so absolut völlig katastrophal falsch herausgestellt haben, will ich gar nicht anfangen...  :traurig: Da würde ich nicht allein drauf vertrauen im Zweifel. Oft gibts ja noch mehr Hinweise.

Wenn ihr das Hunde-Metacam (1,5 mg/ml) habt, dann ist die Dosis ganz gut, wenn ihr das Katzen-Metacam (0,5 mg/ml) habt, dann ist die Dosis meiner Meinung nach viel zu gering, da könntet ihr dann locker das Dreifache bis sogar 6fache bei wirklich starken Schmerzen geben.

Lass dich doch hier im Vitalpilze-Forum beraten  :-)
https://www.vitalpilze.de/board/

Gute Nacht und alles Liebe  :fr:
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Käthe

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Antwort: Gesäugetumor
« Antwort 5 am: 11. Februar 2019, 20:17 Uhr »
Kleines Update
Heute war ja die Wundkontrolle. Sieht alles super aus. Am Samstag kommen die Fäden raus.
Flörchen ist jetzt kaputt. Sie schläft. Das hat sie ganz doll angestrengt. Wartezeit war auch lang.
Sie wurde gewogen und ich hab schon gedacht, sie hätte voll abgenommen. Vor der Op hatte sie circa 1270g
heute waren es genau 1200g. Ihr Gesichtchen ist so schmal geworden, damit hab ich nicht gerechnet.
Die Tierärztin meint, daß der Tumor bösartig war. Damit hab ich auch gerechnet. Als ich mir das Ding ansah, war mir das klar.
Heute hat sie aber schon besser gefuttert. Hab mir das Lebepur von dm heut besorgt. Supergreen mit Folsäure und Eisen. Das ist gut. Mal sehen ob sie´s mag. Werde ich morgen ausprobieren. Heute will ich sie nicht mehr rausholen.

Ob´s das Hunde- oder Katzenmetacam ist, weiß ich nicht. Ich war ja nicht dabei, sonst hätte ich gefragt. Wir haben aber noch was bekommen. Das werde ich ihr auch noch geben. Ich bin sicher, daß sie das noch braucht.

Meine Kollegin macht gerade den Tierheilpraktiker. Vitalpilze sind gerade Thema. Da wir beide mit dem Magen die gleichen Probleme haben, erzählte sie mir davon. Da waren sie wieder die Pilze...
Sie will mir da noch Infos geben. In das Forum hab ich heut mal ganz kurz reingeschaut. Super, vielen Dank für den Tip. Da muß ich mal am Wochenende reinschauen, in Ruhe.

So, jetzt ist noch Couch angesagt und Feierabend für heute.
LG
Käthe

Vio

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Antwort: Gesäugetumor
« Antwort 6 am: 12. Februar 2019, 00:31 Uhr »
Das hört sich gut an, dann weiterhin gute Besserung und Regeneration  :-)
Das Lebepur nehmen sie bei mir auch gern so im Gehege aus der Spritze, musst also ggf. dazu nicht mal raus nehmen.
Aktuell stehen sie aber eher auf die Sorte Löwenzahn und dazu noch das basische Bitterpulver von Sonnentor als Prise mit bei :D

Das mit dem bösartigen Tumor ist natürlich schade, aber selbst das muss da nichts heißen und gerade Vitalpilze sind so toll bei sowas oft  :fr:
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Käthe

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Antwort: Gesäugetumor
« Antwort 7 am: 16. Februar 2019, 12:51 Uhr »
Heute morgen war ich mit Flora zum Fäden ziehen. Sieht alles super aus :freu:.
War auch die Ärztin da, die Flora auch kannte und operiert hat. Sie erzählte mir, wie sehr Flora geblutet hatte und sie dachte, daß sie es nicht überlebt. Der Tumor wurde komplett entfernt, nichts übriggeblieben.
Wollen wir mal hoffen, daß nicht irgendwo davon noch Zellen da sind. Dafür steht sie jetzt unter genauster Beobachtung. Seit heute läßt sie sich auch nicht mehr so schön raus nehmen, sie ziert sich wieder  :haha:
Das freut mich, weil ich weiß, daß es ihr dann gut geht.
Max macht auch nicht mehr so ein Gehabe. Flora ist ja dann immer weggegangen. Sie hatte auch nicht die Kraft sich Max entgegenzustellen. Sie hatte Ihren Chefposten an ihn abgedrückt. Im Moment sieht´s nach Gleichstand aus  :g:
Jedenfalls hat Flörchen das ganze super gemacht. Bin ich froh.
Werde die Woche meine Tierheilpraktierin anrufen und fragen, was ich ihr geben kann.
Mit den Pilzen werde ich wohl dieses Wochenende nicht ganz weiter kommen. Hier geht´s drunter und drüber. Schwein gesund, Mensch krank... immer was Neues.
Aber das wird noch. Hauptsache der Lady geht´s erstmal wieder gut.

Krümel

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Antwort: Gesäugetumor
« Antwort 8 am: 20. Februar 2019, 12:03 Uhr »
Hallo Käthe

Ich hoffe Deine Flora ist immer noch stabil und es geht  ihr gut .
LG Krümel

Hugomero

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Antwort: Gesäugetumor
« Antwort 9 am: 20. Februar 2019, 12:12 Uhr »
Jedenfalls hat Flörchen das ganze super gemacht. Bin ich froh.
Werde die Woche meine Tierheilpraktierin anrufen und fragen, was ich ihr geben kann.
Mit den Pilzen werde ich wohl dieses Wochenende nicht ganz weiter kommen. Hier geht´s drunter und drüber. Schwein gesund, Mensch krank... immer was Neues.
Aber das wird noch. Hauptsache der Lady geht´s erstmal wieder gut.

Mir wird oft gar kein neuer Beitrag angezeigt, daher kann ich erst jetzt antworten- das mit dem RöBi finde ich super, ich hatte vor einigen Jahren ein Tier, daß operiert werden sollte, und in der Narkose (war damals zumindest schon Gas) ist die Atmung ganz schlecht geworden, so daß abgebrochen wurde- vor dem ersten Schnitt. Ich hatte Bella dann mit Vitalpilzen unterstützt (Champignon und ABM) und wir hatten noch 9 mon. - und mach Dir keine Gedanken, daß Dir nichts aufgefallen ist, irgendwie ist das oft gefühlt so, man konzentriert sich auf die "Haupt" Patienten und nicht so auf den Rest, kenne ich

drück die Daumen daß sie wieder bald fröhlich umherwuseln kann
Susi mit Pinola, Chillie ,Yuki , Reyna, Sarah und Enya

Käthe

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Antwort: Gesäugetumor
« Antwort 10 am: 20. Februar 2019, 14:29 Uhr »
Vielen Dank Ihr Lieben,

am Sonntag hab ich Flora nochmal Brei angeboten. Mir war aufgefallen, daß sie nicht zum Futterteller ging, mit den anderen. Ich hab Das Lebepur von DM und Herbicare gemischt und das hat sie abgezogen, als ob sie tagelang nix gefuttert hat. Das mußte ja so sein... ich hab mir schon gedacht, daß sie das extra gemacht hat. Mein Mann war nicht da und keiner konnte so recht beobachten. Montagmorgen hat sie auch den Brei bekommen und ordentlich davon gefuttert. Als ich abends heim kam bot ich ihr was an, wollte sie aber nicht mehr. Nur eine Spritze dann hatte sie genug. Ich hatte sie auf der Decke vor mir und sie ging an die Sachen, die ich ihr dahin gelegt hatte. Grüner Hafer und Kräutermix waren die Tage der Renner, das hat sie förmlich inhaliert.
Dienstagmorgen saß sie mit Max schon im Heu und seitdem frißt sie wieder normal. Ich hetze im Moment vom einem zum anderen, ich hatte sie noch nicht gewogen, daß muß ich noch machen, denn ich denke sie hat da sicher noch was abgenommen.
Ich hab schon einen Schreck bekommen, weil sie schon wieder gut gefuttert hat und dann wieder aufgehört hat und keiner da. Seit diesem Forum muß ich mich erst noch dran gewöhnen, daß auch Meeris mal nix oder wenig fressen. Auch eine liebe Freundin, die sich einfühlte, kam gleich drauf, daß sie fastet um wieder gesund zu werden.
Heut hab ich wieder frischen Bambus bekommen. Wenn ich damit reinkomme und damit etwas wedele, springt sie hell auf begeistert auf und dann muß ich mich beeilen, ihr das zu geben, sonst ist sie ungehalten  :g:
Sie braucht sicher noch Zeit, wenn man bedenkt was das für ein riesen Ding war und der große Blutverlust.
Denke es geht alles in allem mal in kleineren Schritten, mal in größeren bergauf.

Vio

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Antwort: Gesäugetumor
« Antwort 11 am: 20. Februar 2019, 14:32 Uhr »
Ach Gott... aber ja, wie du sagst, es war ja auch sehr heftig, was sie durchgemacht hat! Toll, dass ihr sie lasst, sie wird es schon richtig machen :-) Aber es ist für uns nicht leicht, das so zuzulassen, man hat ja lieber Kontrolle und zwingt Futter auf, weil man sich damit selbst beruhigt. Dennoch muss man sich wohl vor Augen halten, dass das mehr für einen selbst aber weniger was für das Tier ist dann.
Schön, wenn es nun wieder besser wird :bravo:
Alles Gute weiterhin :-) :fr: :klee:
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Käthe

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Antwort: Gesäugetumor
« Antwort 12 am: 20. Februar 2019, 18:05 Uhr »
Ja, Vio da hast Du recht. Man meint immer was tun zu müssen. Vom Tierarzt bekommt man ja immer gesagt, füttern, füttern, füttern. Das ist Streß pur für alle.
Deshalb bin ich auch so froh, daß wir hier diesen Input bekommen haben. Wenn ich bedenke, was die armen Schweinchen früher mitgemacht haben  :grusel:
Flora weiß schon ganz gut, was sie will, das ist im Moment vor allem Bambus  :g: Bin ich froh, daß meine Eltern eine so gute Nachbarin haben. Das gute Stück steht gleich am Zaun und ich darf mir immer holen (der Bambus, nicht die Nachbarin  :g:).

Hab die Lady gerade gewogen. Sie hatte 4 g weniger, als am Samstag. Ich denke, daß kann man vielleicht auch auf eine leere Blase schieben. Damit können wir leben.

Hugumero, danke, bin ich froh, daß es nicht nur mir so geht.