Autor Thema: Frage zur Vergesellschaftung  (Gelesen 437 mal)

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Hugomero

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Frage zur Vergesellschaftung
« am: 03. Mai 2016, 14:14 Uhr »
Frage zur Vergesellschaftung (seit Sonntag abend ist ja nach Willis Tod ein neues Böckchen eingezogen- der junge Mann ist ein Frühkastrat, Bilder und Infos folgen..)

so richtig heftig ging es bei mir zum Glück nie zur Sache, auch diesmal nicht, habe aber trotzdem einíge Fragen : bin beim Stöbern auf einen alten Bericht von Steffi gestossen, wo Du zuerst die Gruppenkönigin mit dem Kastrat vg hast..

Meine intressante /für mich schockierende Erfahrung war nämlich, dass unsere Chefin /Oberzicke Urmel so Panik hatte, als der Kleine durchs Gehege getappt ist, das war für mich irgendwie ganz schlimm (seit gestern ist es "normal", er wird von ihr gejagt und ab und zu gezwickt  :pfeif:) Ich habe mich aber noch nie damit beschäftigt, wie und in welcher Form die Rangordnung geklärt wird, und was es bedeutet

Urmel: Chefin, erster Kontakt : Panik, zurückspringen, Augen aufgerissen, hat sich nicht in die Nähe getraut /seit gestern jagen, wenn er in die Nähe kommt, aber wenn er in die Kuschelrolle flüchtet oder ins Haus, lässt sie ihn in Ruhe

Bella: hat ihn als erstes komplett geputzt  :lieb:

Flicka: bisher relativ rangniedrig (hab ich geglaubt, ihr haben alle bisher die Augen geschleckt) hat dem Kleinen einen kurzen Hieb in den Hintern gegeben

Bambi: die jüngste (war im März ein Jahr) --> hatte gestern einen Haarbüschel von ihm nach dem Jagen im Maul

Chillie: wurde versucht, von ihm zu besteigen (sah aufgrund der Größe sehr lustig aus), ist gestern in seine Richtung gesprungen, er ging stiften, hat ihn aber nicht erwischt..

Der Kleine ist sehr neugierig, kennt seit gestern auch die Rampe in den Bodenauslauf und zurück, und erkundet fröhlich das Gehege

Mich intressiert aber, was genau das Zwicken in den Rücken bedeutet- "Neuankömmling, ordne Dich unter".. kann ja trotzdem sein, dass mal der Bock der Chef wird, oder ?

Vorallem zwickt und jagt Urmel auch die anderen Mädels fröhlich durchs Gehege, was könnte das bedeuten ?
Susi mit Yuki, Enya ,Rosie, Frou–Frou ,Abby und Berly

Saubergschweinchen

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Antwort: Frage zur Vergesellschaftung
« Antwort 1 am: 03. Mai 2016, 15:03 Uhr »
Erstmal Glückwunsch zum Neuzugang.

Und nun...ja nun pack ich wieder meine übliche "Warum denn ein FK und dann noch ein so junger in eine Mädelsgruppe!?"-Standpauke aus  ;) :fr:

Klar kann ich total verstehen das man als neues Ferkel lieber was Kleines, Süßes haben will was hoffentlich lange gesund bleibt, zahm wird und von dem man eben besonders lange was hat.
Dennoch...auch wenn ich auf all meinen Jungböcken sitzen bleibe würde ich niemals einen jungen FK oder Kastrat in eine eingeschworene Weibergruppe geben.

Denn dann hat man das was du nun schilderst...ausgerissene Haarbüschel sind schon sehr sehr grenzwertig für eine VG mit einem Jungtier bzw. überhaupt mit einem Kastraten.

Das er gemieden bzw. vertrieben wird zeugt davon das die Mädels keinen Respekt haben, wie auch wenn er noch klein ist und sich dann durch seine Anwesenheit eher bedrohnt fühlen.
Ich bin tatsächlich sehr überzegt davon das aus so einem Jungtier nie ein souveräner Haremshüter werden wird. Entweder ordnet er sich unter, was eines deiner Weibchen in die Führungsrolle und damit in hormonellen Stress presst. Oder er wird ekelig und teilt spätestens in der Pubertät übel aus (so wie es bei mir und auch bei nikis milan war/ist)...dann werden die Mädels gemobbt.

Der optimale Haremshüter ist kein FK, es mag einige Ausnahmen geben weil ja auch immer der Charakter mit einspielt aber die breite Masse ist schlicht und ergreifend eher vegetativ und untergeorndet eingestellt.
Nicht umsonst schätzt man sie eben als Zuchtbockpartner, als Neutrum das still daneben sitzt während der Zuchtbock seinen Dienst am Weibchen tut...ich habe aktuell zwei eigene...die brommeln nie.

Ich sehe diese ganze FK-Sache ja nun auch recht zwiegespalten, aber was Haremshüter angeht plädiere ich zum Spätkastraten und in eine bestehende Gruppe Mädels setzt man am allerbesten einen erwachsenen Kastraten mit Erfahrung.

Ihr könnt die Sache nur aussitzen und hoffen das die Mädels sich schnell einkriegen...wird er noch anhaltend gejagt und gepiesackt würde ich aber auch an eine andere Lösung denken.
Es gibt auch einfach Asympathien die man gerade bei der Wahl des Kastraten nicht unberücksichtigt lassen darf...ist mir auch schon passiert, das die Leitsau den neuen Kastraten einfach nicht haben wollte. Hast du vlt. auch schon beim Stöbern gelesen.  ;)




Elvira B.

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Antwort: Frage zur Vergesellschaftung
« Antwort 2 am: 03. Mai 2016, 15:14 Uhr »
Glückwunsch zu den kleinen Kerl :lieb:


Bei mir gabs schon ewig keinen Zoff mehr bei VG, ich hab halt aber auch nur drei, was wiederum nich viel zu sagen hat, denn meine Lotti damals was ne Oberzicke, sie hat meine Susi was gejagt.

Wenn ich vergesellschafte, lasse ich sie einige Tage im Auslauf und generell geht das neue Tier in den AL und sich mal ein bissel um zusehen, dann setze ich die beiden anderen dazu und gut.

Seitdem ich hier immer Rexe mit habe, habe ich das Wort "Vergesellschaftungsstress" aus meinem Wortschatz gestrichen :g: Rexe sind ein richtige Ruhepol in der Gruppe, selbst als ich zu Gretel damals nur ein Mädel wieder dazu gesetzt habe.

Sie kamen ja beide von der gleichen Züchterin, Gretel zog 7 Monate vorher ein, zu Apollo, aber es war nüscht, sie haben sich beschnuppert, nach dem Motto, dich hab ich aber lange noch gesehen und gut, dann sind sie gemeinsam futtern gegangen.

Auch als Struppi kam, ein schweizer Teddy, war absolut nicht und bei Willi auch nich :-)

Ich vergesellschafte ja auch immer etwa gleichaltrige Tiere, ich glaubem meiner Oma Esmeralda würde es nich gefallen, wenn ich ihr son Quirl vor die Nase setze :nein:

@ Steffi


Und nun...ja nun pack ich wieder meine übliche "Warum denn ein FK und dann noch ein so junger in eine Mädelsgruppe!?"-Standpauke aus  ;) :fr:


... sehe ich das richtig, du findest auch etwas gleichaltrige Tiere zu vergesellschaften, günstiger?, ich persönlich ja.

Das letzte Baby, welches ei mir eingezogen ist, war Leni, da ging es leider nicht anders, das ist gute 12 Jahre her.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Gruppen gemacht, wo die Tiere etwa gleichaltrig sind, gut meine sind je 1 Jahr auseinander, aber das passt ganz gut :lieb:

Hugomero

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Antwort: Frage zur Vergesellschaftung
« Antwort 3 am: 03. Mai 2016, 15:36 Uhr »
Auweia Steffi, jetzt wird´s mir grad ein bisschen komisch... - ich wollte den Kleinen nicht , weil ich so süß finde.. hätte auch einen älteren genommen. Dachte nach Beratung, dass das eine ganz gute Idee war- ich hatte bei der Notstation für ihn die Kastra Patenschaft übernommen, und als Willi dann gehen musste..

Er hat auch keine Verletzungen davongetragen, und das mit dem Jagen und teilweise Fellbüschel kenn ich von der Urmel bei fast jedem Neuzugang...

Wisst Ihr, warum sie dann auch ihre Mädels jagt, hat sie Angst, dass ihr eine andere Dame die Chefrolle streitig macht

die drei älteren Mädels sind drei, die zwei Jüngsten ein Jahr, und mit 2 hat er auch heut früh gemeinsam gefressen.. :frage:

ach Mann.. ich hoffe, es wird.. es ist auch nicht so, dass rund um die Uhr gejagt wird /wurde.. vielleicht in vier Stunden sind gestern 2x Schweine galoppiert und ein anderes hinterher (da war mal der Kleine dabei, mal die Mädels )  :frag:
Susi mit Yuki, Enya ,Rosie, Frou–Frou ,Abby und Berly

Elvira B.

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Antwort: Frage zur Vergesellschaftung
« Antwort 4 am: 03. Mai 2016, 15:43 Uhr »
Ach Susi, du machst das schon, in anderen Foren setzt man den alten Schweinis auch Baby dazu, damit die älteren sich mal wieder mehr bewegen, es würde Schwung in die Gruppe bringen ;-)

Du hast ja auch eine größere Gruppe und Schweinchen in verschiedenen Altersstufen. Lass ihnen mal Zeit, die machen das schon  ;-)

Saubergschweinchen

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Antwort: Frage zur Vergesellschaftung
« Antwort 5 am: 03. Mai 2016, 16:03 Uhr »
Zitat von: Elvira B.
... sehe ich das richtig, du findest auch etwas gleichaltrige Tiere zu vergesellschaften, günstiger?, ich persönlich ja.
Jaein, es geht mir vor allem darum das ein jünger Frühkastrat bzw. Kastrat nicht in eine feste Gruppe älterer Mädels geworfen werden sollte...das widerspricht einfach allen Verhaltensbiologischen Gegebenheiten beim Meerschweinchen.

Ich finde die VG mit Jungtieren nicht grundsätzliche problematisch, empfehle aber wenn die anderen Tiere älter als 2 jahre sind auch min. 2 Jungtiere dazu zu setzen. Ältere Tiere sind oft von den quirligen Jungtieren genervt und wenn sie sich gegenseit nerven können gibt es weniger Stress mit den Alten und es schaukelt sich nichts hoch.

Wie alt ist denn der Kleine genau?

Zitat von: Hugomero
Wisst Ihr, warum sie dann auch ihre Mädels jagt, hat sie Angst, dass ihr eine andere Dame die Chefrolle streitig macht
Das ist Stress und Überforderung, ein Weibchen in der Chefrolle ist immer überfordert...man kann das gut mit einem Hund vergleichen der die Rudelführung mangels Erziehung übernommen hat. Dauerstress-Hektik-Agression und eine sehr niedirge Reizschwelle sind die Folge.
Ein "guter", "gestandener" Kastrat würde sie einfangen, maßregeln und ihr diese "Last" abnehmen...es wäre ruck-zuck Ruhe und man hat eine VG wie sie Elvira beschreibt, beschnuppern vlt. brommseln und Ruhe.

Die Gruppe ist durcheinander und traumatisiert.
Wissen sie eigentlich das Willi tot ist?

Und nun kommt da ein fröhliches, freches, junges Kerlchen und will dazugehören...das da die Nerven blank liegen kann man gut verstehen.
Wenn du Glück hast wird es sich legen wenn nicht dann brauchts einen echten Kerl....klingt vlt. blöd aber in einer Notstation wäre es doch vlt. möglich zu tauschen?


Elvira B.

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Antwort: Frage zur Vergesellschaftung
« Antwort 6 am: 03. Mai 2016, 17:59 Uhr »
Danke Steffi, ja so handhabe ich das ja hier schon lange und da halt meine MS schon immer älter waren, gabs auch immer ältere Tiere dazu und sollte es doch mal ein Jungtier sein, dann eben zwei junge und die 2 älteren.

@ Susi, wart mal ab, du hast ja nich nur Rentner ;-)

Murx Pickwick

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Antwort: Frage zur Vergesellschaftung
« Antwort 7 am: 03. Mai 2016, 18:28 Uhr »
Was würde bei einer solchen Konstellation passieren, wenn zum Frühkastraten noch ein gestandener Altkastrat zukommt?
Der sollte doch theoretisch die Führungsrolle übernehmen können, während der Frühkastrat ähnlich wie in einer Pferdeherde mehr oder weniger das Neutrum bleibt, selbst wenn da ein Hengst in die Herde kommt?

Hugomero

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Antwort: Frage zur Vergesellschaftung
« Antwort 8 am: 03. Mai 2016, 18:42 Uhr »
@ Steffi...ja, vom Willi haben sie sich ausgiebig verabschiedet..der hatte nie so richtig ️die Chefrolle, sondern,schon immer die Urmel ..vorhin durfte der kleine Chillie im Gesicht putzen - kurz darauf hat sie ihn verscheucht ...dafür hat bambi sie gescheucht...die verteidigt den kleinen

Urmel scheucht ab und zu die anderen Mädels - aber das hat sie auch gemacht, als Willi noch da war

Also vor zwei Jahren Lotti ( war drei in die Gruppe kam - wurde sie von Urmel öfters fies gezwickt - aber Lotti kam ja schon krank )

Und die Mädels waren eine gute Woche alleine und alles war recht harmonisch ..ich hoffe, es wird

Eigentlich reagieren meine Mädels genauso wie immer, als ein neues Schwein dazukam -

Drückt mir die Daumen
Susi mit Yuki, Enya ,Rosie, Frou–Frou ,Abby und Berly

Saubergschweinchen

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Antwort: Frage zur Vergesellschaftung
« Antwort 9 am: 03. Mai 2016, 20:29 Uhr »
Zitat von: Murx Pickwick
Was würde bei einer solchen Konstellation passieren, wenn zum Frühkastraten noch ein gestandener Altkastrat zukommt?
Der sollte doch theoretisch die Führungsrolle übernehmen können, während der Frühkastrat ähnlich wie in einer Pferdeherde mehr oder weniger das Neutrum bleibt, selbst wenn da ein Hengst in die Herde kommt?
Das würde (je nach Alter des Jungtieres) erstmal funktionieren...aber erfahrungsgemäß ist die Gruppe zu klein für zwei Kastrate.
In der Pubertät wird es wohl (natürlich je nach Charakter der Jungs) Zank geben...manchmal schon eher. Ich selber hab es schon erlebt das der Altkastrat das Jungtier im Alter von nichtmal drei Monaten vertrieben hat.

Das würde ich in diesem Fall nicht unbedingt raten.

Wenn es für eure Verhältnisse momentan normal läuft dann wirst du es ja aussitzen können, bei Urmel hätte ich aber immer ein Auge auf den Hormonen...immer mal nach Zysten tasten und ggf. naturheilkundlich behandeln.
Mein Chefschwein-widerwillen hat jetzt Gesäugetumore entwickelt... :traurig:

Hugomero

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Antwort: Frage zur Vergesellschaftung
« Antwort 10 am: 04. Mai 2016, 07:34 Uhr »
Guten Morgen, habe gestern den Bodenauslauf aufs ganze Zimmer erweitert, seitdem zicken sich Bambi und Chillie nicht mehr so an ( die zwei waren vorher ganz dicke )

Das Foto war am Montag ( Sonntag Abend kam er an ), Urmel ( Mitte ) duldet ihn auch in der Nähe , nur manchmal muss er verschwinden ..aber das machte sie mit den Mädels vorher auch ..nur vor Willi hatte sie trotz seinen ständigen Krankheiten Respekt 😉

Susi mit Yuki, Enya ,Rosie, Frou–Frou ,Abby und Berly

Elvira B.

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Antwort: Frage zur Vergesellschaftung
« Antwort 11 am: 04. Mai 2016, 07:40 Uhr »
Schönes Bild :-), Susi, du kannst doch am besten sehen, wie es sich entwickelt und sollte es gar nich gehen, kann man ja eventuell noch ein Babymädchen dazu setzen, da haben die großen wieder ihre "Ruhe" und der Kleine eine Spielgefährtin ;-)

Vielleicht gehts auch besser, wenn sie eben jetzt mehr Platz haben, wobei den kleinen schon ein Spielgefährte fehlt, wenn die großen nich mitmachen wollen.

Hugomero

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Antwort: Frage zur Vergesellschaftung
« Antwort 12 am: 04. Mai 2016, 08:36 Uhr »
@Steffi: danke für den Tipp, Urmel lass ich sowieso regelmäßig untersuchen...hatte aufgrund ihres manchmal dominanten Verhaltens schon mehrmals auf Zysten getippt- bisher zum Glück ohne Befund...

Könnt Ihr mir generell nochmal erklären, was das "Hacken " auf den Rücken bedeutet..machen manche Schweinchen von Freunden ebenso, auch in stabilen Gruppen.. bedeutet das: weg von meinem Fressen, oder "Du störst mich jetzt " ?  :frag:
Susi mit Yuki, Enya ,Rosie, Frou–Frou ,Abby und Berly

Saubergschweinchen

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Antwort: Frage zur Vergesellschaftung
« Antwort 13 am: 04. Mai 2016, 09:52 Uhr »
Hacken in den Rücken ist schon ein schärferer Konflickt weil das ja in der Regel bedeutet das dasunterlegene Tier schon aus dem Weg geht und dann hinterrücks doch noch eine verbraten bekommt.

Ich hatte das in über zehn Jahren Haltung nie bis letzten März Liviu-Merlin starb und ein neuer Kastrat in meine Mädelsgruppe musste...seitdem habe ich auch hackende Schweine in der Weibergruppe.

In Bockgruppen wird der rangniedere so nachdrücklich seines Platzes verwiesen, da hat man das öfter. Reissen sie dabei Haare aus ist es nochmal schärfer denn dann sind wir eine Stufe vor dem Biss. Tiere aus schlechter Haltung sind oft am Rücken zerbissen...sie sollen weichen, können aber aufgrund der Platzverhältnisse nicht und so wird immer übler gemobbt.

Das Hacken ohne vorheriges Drohen fällt für mich klar unter Mobbing...Wodan schleicht sich an zwei meiner Mädels regelrecht an um ihnen dann ins Kreuz zu springen. Das haben wir mit Bachblüten nun auf ein Minimum reduziert denn das ist natürlich für die Oper kein Zustand.

Wird vorher gedroht dann ist es eine einfache Maßregelung wenn der unterlegene nicht schnell genug weicht.

In jedem Fall ist es ein sehr deutliches "geh weg" das so nicht dauerhaft bestehen sollte...wirklich harmonische Gruppen klären solche Konflikte mit einfachen Gesten wie Kopf heben oder quer stellen. Meerschweinchen sind in ihrer Kommunikation selten körperlich, sie sind eher distanziert...körperliche Auseinandersetzungen, auch wenn nur selten mal gehackt wird sollten immer scharf beobachtet werden.

Beim Streit ums Futter wird in der Regel Richtung Gesicht gehackt...aber seltenst mit wirklichem Kontakt, eher als Drohung bzw. Scheinangriff um den Leckerbissen zu verteidigen.

Elvira B.

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Antwort: Frage zur Vergesellschaftung
« Antwort 14 am: 06. Mai 2016, 13:12 Uhr »
...und, wie siehts aus, vertragen sie sich mittlerweile besser?