Autor Thema: Blähungen - in den meisten Fällen angezeigtes homöopathisches Mittel  (Gelesen 9050 mal)

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Smoky

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Wenn ein Tier unter Blähungen leidet, ist meist ein bestimmtes homöopathisches Arzneimittel angezeigt.

Dabei müssen aber folgende Punkte auch zum größten Teil zutreffen:

- das Tier sucht Wärme, bei geöffnetem Fenster geht es ihm aber besser
- dominantes Verhalten gegenüber rangniederen, kuscht aber vor Chefs
- es heißt nicht umsonst: "da bläht sich aber einer auf"  :ja:
- große Feigheit
- mag nicht alleine sein, kuschelt aber nicht mit anderen
- eine Überforderung des Tiers ging voran (z.B. Vergesellschaftung, Umzug etc.)
(- mag Süßes)

Sollten die meisten dieser Punkte zutreffen, ist Lycopodium angezeigt.

Gabe: C30 Globuli (von DHU)
3 Globuli in 150-200 ml Wasser lösen, davon 0,5 ml EINMALIG eingeben, abwarten.

WICHTIG: 
- Globuli nicht mit der Hand berühren, bei der Herstellung nicht tief einatmen
   Sonst nimmt man das Mittel ungewollt selber ein
- beim Auflösen der Globuli nicht umrühren (verändert die Potenz C30)!
- Glas danach mehrmals mit heißem Wasser ausspülen, verwendete Spritze in den Müll, nicht in der Wohnung, gleich in die Tonne


Wenn ALLE Punkte genau beachtet wurden, kann nun folgendes passieren:

- akute Situation, ohne Vorgeschichte: die Blähungen verschwinden, das Tier erholt sich und beruhigt sich
   gemütsmäßig wieder

- Symptome, die vorher noch nicht dagewesen sind, entwickeln sich, passend zu Lyc,
   z.B. das Tier war vorher nicht ängstlich, wird es aber Kurzfristig!!, verschwindet wieder, Blähungen belasten
  aber nicht mehr
   Das ist aber bei dieser Potenz (C30) in einmaliger Gabe so gut wie nie zu beobachten, aber nicht
   ausgeschlossen, darum erwähne ich es

- es kann auch nur die "Spitze des Eisberges" sein, die Beschwerden (Blähung, Gemüt) verschwinden,
  es zeigt sich ein anderes Symptombild durch Freisetzung der Lebenskraft (der Organismus will mehr Probleme
  aufarbeiten) = neues, nach jetztigem, neuem Symptombild ausgewähltes Mittel

-  in den allerwenigsten Fällen ist dasselbe angezeigt!!! wenn, dann nur in veränderter Gabe, sonst gibt es eine
  Prägung, d.h. es erscheinen erst Symptome, passend zu (in diesem Fall) Lycopodium)!!!

- das Mittel war doch nicht "ähnlich" genug, im schlimmsten Fall erscheinen andere Symptome von Lycopodium
  (das Beschriebene ist nur ein winziger Teil des Arzneimittelbildes von Lyc!!), die aber, wie bei einer
  Arzneimittelprüfung, wieder verschwinden
   wie lang das dauert? individuell verschieden



Bei einer lang andauernden Vorgeschichte, d.h. Behandlung mit AB, Komplexmitteln, Mehrmalsgaben von anderen homöopathischen Mitteln in gleicher, höherer oder niedrigeren Potenz, Einmalgaben in Hochpotenzen (ab C200 aufwärts) etc. läuft die Reaktion nicht logisch ab, es passiert evtl gar nichts, es erfordert eine andere Vorgehensweise!!!



In folgenden Fällen ist Lycopodium NICHT angezeigt, viele Arzneimittel haben Blähungen!!

- trinkt viel, ist schreckhaft (ist anders als ängstlich)
- andere Ursache: Auslöser der Blähungen war Schreck, Eifersucht, Kummer, Kränkung etc.
- ist absolut durstlos, frisst lieber Trockenes, kaum Frischfutter
- kann Wärme überhaupt nicht vertragen
- sitzt allein in der Ecke, kann die Nähe anderer nicht ertragen
- ist sehr garstig zu seinen Kumpels, beißt auch mal den Besitzer, führt sich sehr auf 
- USW USW USW !!!

Sollte das Tier Symptome in einer dieser Richtungen zeigen, ist ein anderes, je nach Symptombild angezeigtes Mittel die richtige Wahl
Diese werde ich aber hier nicht aufführen, meist ist es Lycopodium



Ich schreibe das nun 

- damit meine Vorgehensweise evtl. etwas klarer wird

- damit nicht (wie üblicherweise, von anderen THP meist empfohlen und allgemein praktiziert) Nux vomica in
  Niedrigpotenzen immer wieder verabreicht wird

- damit klar ist, warum ich so einfach keine Empfehlungen geben kann, da hängt mehr dran

- wenn ein Tier bei mir in Behandlung ist, kann ich verschiedene Punkte je nach Vorgeschichte mit einbeziehen
- ist eine Mehrmalsgabe eines hom. Mittels über eine lange Zeit (oder eine Hochpotenz einmalig) vorab schon gegeben worden, können die Blähungen auch Ursache der Prägung sein, und es erfordert einen (teils) langwierigen Weg, bis die Blähungen endgültig verschwinden


AUSDRÜCKLICH distanziere ich mich vor Folgen einer Fehlanwendung mit anschließend auftretenden Problematiken!



Anwendung auf eigene Verantwortung!!


Alle Punkte müssen genau beachtet werden!!



Die Blähungen können, wie gesagt, nur die Spitze des (Krankheits-)Eisberges sein, und andere Symptombilder anschießend erscheinen, die nicht als neu entstanden zu werten sind, sondern als Freisetzung der Lebenskraft, um weitere "Baustellen" abzuarbeiten.

Jedes Symptom (ob körperlich oder psychisch) ist nur ein Zeichen des Organismus: "hallo, schau her, mit mir stimmt was nicht"

Liebe Grüße
Tina

Böckchenliebhaberin

Smoky

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Eine schnelle Auflösung der Blähungs-Symptomatik kann ich uneingeschränkt nach GENAUER Befolgung aller Punkte nur erwarten und empfehlen bei:

Einem Tier, dass

- neu in eine Gruppe kommt, (oder ein Tier, in dessen Gruppe ein Neuling kommt)
- dessen Geburt problemlos war,
- das lange genug bei der Mutter war (also keine Trauer deswegen oder durch Trennung von den anderen, aus einer Gruppe genommen)
- ohne Behandlungs-Vorgeschichte jeglicher Art

das dann Blähungen entwickelt mit genannten zusätzlichen Gemütssymptomen

Dann, und nur dann!! ist eine einfache Auflösung sehr wahrscheinlich

Alle anderen können neue Symptombilder entwickeln, die eine Weiterbehandlung erfordern.
Liebe Grüße
Tina

Böckchenliebhaberin

Vio

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Hallo Smoky :)

Dankeschön für deine ausführliche Beschreibung der Herangehensweise und wann Lycopodium abgezeigt ist :-)

Ein paar Fragen hab ich dazu:

- wenn man etwas in Wasser löst, vermischt es sich so oder so mit den Wassermolekülen bzw. nehmen die Wassercluster die Energie auf. Einfache Brownsche Molekularbewegung... Ob man da umrührt oder nicht, macht wohl keinen Unterschied, es wird sich so oder so verteilen, aber in Anbetracht der Verdünnung  bei der Herstellung homöopathischer Mittel sollte das eine so geringe Weiterverdünnung haben, dass es immer noch bei einer C30 Wirkung bleibt? Warum muss man auf so viel Wasser lösen und geht nicht nur ein Tropfen?

- Laut homöopathischer Grundlagenforschung wirkt ein homöopathisches Mittel bereits, wenn ein Organismus nur in naher Nähe davon ist. Ob man es dann berührt oder einatmet macht laut der Forschung keinen großen Unterschied. Ich bin mir relativ sicher, dass eine "Intention" die Wirkung eines Mittels beeinflusst, es ist was völlig anderes, ob ich ein Mittel nehmen oder einem anderen Menschen/Tier verabreichen möchte. Mein Körper ist überhaupt nicht "empfänglich" für das Mittel, wenn ich es nicht mir selbst, sondern z.B. einem meiner Tiere geben möchte. Das ist aber noch nicht wissenschaftlich untersucht, was sicherlich auch schwierig wäre... Fakt ist aber, dass Homöopathie bereits mehr als effektiv wirkt, wenn ein Mittel nur in der Nähe ist. Und wenn das so ist, müsste jeder, der Homöopathie berührt oder sowas wenn er es verabreicht (und das tun einschl. mir wohl die meisten Menschen ;) ) unter Umständen Symptome zeigen... Wie siehst du das? Wieso eigentlich Einatmen, es entsteht ja kein Gas?!

- Du hast beschrieben, wann Lycopodium passt (in C30). Natürlich passt dann nicht Nux vomica, aber das kann in anderen Fällen durchaus passen (ich persönlich hab auch nichts gegen Niedrigpotenzen, aber das ist ja ein anderes Thema, was wir schon diskutiert haben). Wieso also schreibst du "immer" zu dem Satz mit Nux vomica? Generell würde ich es nicht ablehnen. Es passt halt nicht immer, wie Lycopodium auch nicht und wie andere homöop. Mittel auch nicht, das wird aus deinem Text ja auch eigentlich gut deutlich :-) Ist auch mit ein Grund, warum ich immer eine Krise bekomme, wenn die ganzen Komplexmittel ins Tier gegeben werden ohne Hintergrundwissen (was nicht heißt, dass ich sie gänzlich ablehne, wie du wahrscheinlich?).

Ist ein spannendes Thema :-)
*Ein Tier zu retten, verändert nicht die Welt.
Aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.*

Liebe Grüße von Vio und der Schweinebande :mms:

Smoky

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Zum Auflösen in Wasser:
Die C30 wird deswegen in Globuli-Form aufbewahrt, weil sich, wäre sie flüssig, die Potenz durch Schüttelschläge verändern würde.Um das auf jeden Fall zu vermeiden, bei der Auflösung nicht umrühren.

Warum so viel Wasser?
Eine erneute Verdünnung, um die Wirkung zu optimieren

Einnahme der Mittel

Globuli pur in den Mund - schwächste Einnahme/Wirkung

Globuli wie beschrieben in Glas Wasser gelöst - siehe oben, die Erfahrung zeigt, gute Einnahmeart (so stark wie nötig, so sanft wie möglich) auch weil dadurch bei irgendwann später erneuter Mittelgabe die Gabe leicht verändert werden kann, um Prägung zu vermeiden, was bei immer wieder gleicher Gabe passiert

Riechen - nun, nicht direkt, damit ist eher die Aufnahme der Schwingung gemeint, über die Nase/die Lunge, die eine wesentlich größere (Zell-)Oberfläche hat als der Magen-Darm-Trakt
Riechen ist die stärkste Gabe, wird von mehr Oberfläche eingenommen, sozusagen, für den Notfall bei besonders belastenden Symptomen, wirkt schneller

ich weiß, klingt befremdlich, Hahnemann wurde komisch angeguckt, als er das behauptet hat

Dass ich das erwähnt habe, war eine reine Vorsichtsmaßnahme  :winke:

Es kann passieren, dass man nach Einnahme, Berührung oder jeglichem Kontakt bereits Symptome bekommt, wie du schreibst, je nachdem, ob man gerade "empfänglich" dafür ist, ich sag lieber: sich in der entsprechenden Schwingung befindet.

Die Schwingung wirkt, es ist ab C12 und D24 keine Ursubstanz, also kein "Stoff" mehr vorhanden
Daher "wirkt" es schon, sobald die Flasche geöffnet wird, sogar teils verschlossen, darum nie in dem Raum aufbewahren, in dem sich lange jemand aufhält (am besten im Bad)


Beispiel: Ein Mittel, im Glas Wasser auf dem Tisch stehend im gleichen Raum wie ihre Meerschweinchen (zur mehrmaligen Einnahme bestimmt,von einem anderen Behandler!) hat bei einer Tierbesitzerin dazu geführt, dass ihre Tiere ständig krank waren - Mittel aus dem Zimmer - keine Symptome mehr da
Hat etwas gedauert, bis die Ursache gefunden war...nach Abfragen sämtlicher möglicher Ursachen kam ich drauf, zu fragen, ob sie selber zufällig in einer (anderen) Behandlung ist  ;)

Wissenschaftlich untersuchen: nun, genauso möglich wie bei der Schwerkraft (auch: Liebe, Magnet).
Der nachvollziehbare Beweis wird schwierig, aber die Auswirkung ist erkennbar


Zu Lycopodium:

ich peile es mal über den Daumen, habe da keine genauen "Statistiken" angefertigt  ;)

In den meisten Fällen ist Lycopodium angezeigt bei Blähungen als erstes Mittel (es können ja, je nach Tier, noch weitere folgen!)

vielleicht 3 von 20 Fällen ein anderes (erstes) Mittel

Nux vomica - höchstens in einem von 50 Fällen, wenn überhaupt, eher seltener, und eher ein Folgemittel.
Wer das gesamte Arzneimittelbild in allen Facetten gut kennt, sollte den Unterschied sofort sehen können.

Einen gravierenden Unterschied nicht vergessen: die körperlichen Symptome können sich ähneln, aber bei der Charakterverschreibung kommt es hauptsächlich auf die Gemütssymptome (und besonderen Symptome genau dieses einen Arzneimittels) an (ganz kurz formuliert)

Zu Komplexmitteln ist nur kurz zu sagen:
sie verwirren den Organismus
dahinter steht der Wunsch, ein Symptom verschwinden zu lassen
zusammenstellung: (was könnte denn helfen) für mich teils ohne erkennbare nachvollziehbare Grundlage
oft schwierig zu behandeln, bei zu lang dauernder Einnahme (manche nehmen ja über Jahre ein) unheilbar, neben der Vergiftung durch die Ursubstanzen

Potenzen unter C12 und D24 enthalten Ursubstanz, die von den meisten Arzneimitteln giftig sind
Hahnemann hat genau deswegen die Verdünnung erforscht!
Warum sollten also Niedrigpotenzen als ungefährlich gelten?
Dann lieber gleich den Ausgangsstoff anbieten, dann können die Tiere wenigstens selbst wählen
aber welcher Tierbesitzer würde wissentlich wirklich Quecksilber (Mercurius) füttern?
Ich kann's nur immer wieder erwähnen...

Liebe Grüße
Tina

Böckchenliebhaberin

Vio

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Danke für die ausführliche Antwort :-)

Aber das mit dem Schütteln hab ich noch nicht verstanden, wieso sollte sich nur dadurch die Potenz ändern? Das wird doch durch Verdünnung erreicht...

Interessant deine Erfahrung mit dem Glas!
Mit dem wissenschaftlichen Untersuchen meinte ich, dass es schwer ist, zu "beweisen", dass der, der ein Mittel verabreicht keine Symptome entwickelt... Die Kritiker der Homöopathie würden dann sagen, dass das logisch sei, weil sie nicht wirkt ;) Also etwas schwierig, es festzumachen, wenngleich es eine Beobachtung wert ist.
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Smoky

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Die Herstellung eines homöopathischen Mittels besteht aus Verreiben, Verdünnen und Verschütteln, dadurch entstehen die verschiedenen Potenzgrade
Und wenn das "fertige" Mittel wiederrum geschüttelt wird, verändert sich die Potenz, eigentlich ganz einfach  :winke:

Wenn du dich mehr dafür interessierst, schau mal auf die Seite von Remedia, da wird die Herstellung genau erklärt.
Leider stellen die wenigsten Apotheken (bzw ich kenne nur eine) die Mittel genauso her, wie Hahnemann es beschrieben hat...da kann ich mich dann nicht mehr auf eine logische Reaktion verlassen, teilweise passiert sogar gar nichts, oder es wirkt wie ein Hammerschlag...aber ich will es "so sanft wie möglich, aber so stark wie nötig"


Alles Erfahrungswerte von genauen Beobachtern...ich weiß, dass die meisten da nicht so großen Wert drauf legen  :traurig:


Ja, das mit dem "Beweis" ist eine schwierige Sache  :frage: man sieht einfach die Wirkung


Ein Beispiel:
Tier hat dicke rot-blaue Pfote, zu den körperlichen Symptomen kommt dazu, dass es auf kranke Tiere in der Gruppe losgeht, diese beißt, ein ungünstiges Verhalten in der Gruppe (u.a.)

Nach der  (einmaligen) Gabe des für alle Symptome (körperlich sowie insbesondere der psychischen!) passenden Mittels wurde dieses Tier eine super Krankenpflegerin.

Wenn jetzt "das ist Zufall" kommt: solche Beobachtungen konnte ich immer wieder machen, eigentlich ständig, die Psyche stabilisiert sich, die Lebenwesen, ob Mensch oder Tier, kommen mit der Lebenssituation, ihrem Leben, besser zurecht.
Das konnte ich bei anderen Behandlungsmethoden nie so deutlich beobachten

Und genau das ist für mich der Beweis, dass eine Wirkung da ist, nicht nachweisbar, nur sichtbar, spürbar.

Genauso wie eine Prägung zu bemerken ist:
Hochpotenz - mehr die psychische Veränderung, oder auch
lange niedrige Potenz - mehr die körperliche "Fernsteuerung", körperliche Beschwerden halten sich hartnäckig

Nur zu sehen, wenn man die Arzneimittelbilder sehr gut kennt, solche Patienten "verlangen" dann immer dieses Mittel, sozusagen  ;)
Liebe Grüße
Tina

Böckchenliebhaberin

Vio

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Achso, ok! Ich dachte, es beim Verschütteln um den biochemischen Aspekt des Vermischens, aber scheint irgendwie eine "andere Ebene" zu sein, die sich meinem logischen Verstand bisher entzieht (was nicht heißt, dass ich es ablehne oder als effektlos erachte :-) )

Ja, es ist halt alles nicht ganz so einfach, wie manche sich das so denken, weil eben in den Zuckerkügelchen doch nicht nix drin ist ;)
Und wir kämen dem ganzen wissenschaftlich auch näher, wenn wir gescheit beobachten würden/könnten, als immer sofort Beweise und Erklärungen zur Wirkung zu verlangen...
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Smoky

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Die Herstellung ist eine Potenzierung und Dynamisation, um den feinstofflichen Charakter der Ursubstanz zur Wirkung zu bringen.

Mit "materialistischem Denken" kommt man nicht weiter, wenn man sich mit Homöopathie beschäftigt, egal in welchem Bereich  :winke:

Es gibt aber auch Bereiche im alltäglichen Leben, in denen man ähnliches sehen kann:
Musik hören löst Gefühle in dir aus. 
Du kannst sie spüren, im Verhalten evtl erkennen, aber nicht wissenschaftlich belegen  :nein:

Liebe Grüße
Tina

Böckchenliebhaberin

Vio

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Da gebe ich dir völlig Recht :-)
Dennoch möchte man ja irgendwie begreifen können, warum etwas gemacht wird und was das bewirkt ;)
Denn ansonsten könnte einem ja jeder sonst was erzählen und wie trennt man dann die Spreu vom Weizen... Zwar vielleicht durch eigene Erfahrungen, aber mir genügt das nicht, dass gesagt wird "es wird verschüttelt und dann ist es noch effektiver", sondern ich hätte gern auch schone eine Begründung dazu, warum das so ist (und wenn es nur eine Hypothese ist, weil wir noch nicht mehr wissen ;) ).
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Konnte ich es dir, wenigstens ansatzweise, verständlich machen?

Wie Hahnemann darauf gekommen ist, werden wir auch nie genau erfahren, manchmal kommen ja auch "Geister" zu Hilfe.
Er hatte ja unheimlich breitgefächertes Wissen, auch dadurch, weil er eine enorme Menge an wissenschaftlichen Büchern in verschiedene Sprachen übersetzt hat, dabei natürlich auch den Inhalt derselben erfahren.
Wobei das Ähnichkeitsgesetz schon in der Antike bekannt war
Liebe Grüße
Tina

Böckchenliebhaberin

Vio

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Die Logik dahinter, dass reines Verschütteln (ohne weitere Zugabe von Wasser oder sowas) zur Potenzierung beiträgt ist mir noch nicht klar, aber da fehlt wohl einfach Wissen über die Homoöpathie an sich :-)
Den Rest hast du für mich verständlich erklärt, dankeschön! :-)
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3x eine Stunde verreiben der Ursubstanz mit Milchzucker mit der Hand (wichtig!) ist dabei auch noch ein wesentlicher Schritt  :winke:

Warum das so ist?
Da muss man sich wohl damit begnügen, dass nur dann die Wirkung so ist, dass sie eine logische Reaktion im Organismus bewirkt.
Die Krankheitsursache ist auch nicht nachweisbar, sie geschieht, bevor man die körperlichen Symptome mit Organveränderungen sehen kann, oder Keime nachweisbar sind.

Dazu empfehle ich: Die Prinzipien der Homöopathie" von Kent zu lesen  ;)




Die "Prinzipien der Homöopathie" sind nur in der Form unvollständig, da sie auf dem Organon 5 beruhen, und nicht auf Hahnemanns letztem Werk, dem Organon 6, somit sind, neben anderen neuen Erkenntnissen, u.a. die am wirkungsvollsten C30 und LM30 noch nicht berücksichtigt.
Liebe Grüße
Tina

Böckchenliebhaberin

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Ich werde mich mal "schlauer" lesen, danke für die Erklärungen :-)
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nicole111

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Vio, dann schau mal hier:
http://www.homöopedia.eu/index.php/Artikel:Organon

und

http://www.homöopedia.eu/index.php/Artikel:Tierhom%C3%B6opathie

Interessante, ganz ausgewogene Seite ist das generell, nicht dogmatisch, neutral alle Richtungen beleuchtet.